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Monochord
monochord
Alle Saiten                                               dieses Instruments sind auf einen Ton
gestimmt                              und beeinflussen sich somit gegenseitig als Resonanz-
saiten. Durch gleichmäßiges Streichen mit den Fingerkuppen wird ein intensiver,
fließender Klangteppich erzeugt mit einem umfangreichen Obertonspektrum,
der zum Singen einlädt oder, zusammen mit anderen Instrumenten, zum freien
Improvisieren über dem Grundton.Die ruhig und entspannend wirkende Klang-
fülle eignet sich gut zur Meditation und zum Einsatz in der Musiktherapie.
Die Übertragung des Körperschalls, besonders am Boden, ist sehr intensiv
-> „Klangmassage“

Weitere Möglichkeiten zum Ausprobieren:

• Kleine Stege unter den Saiten teilen die schwingende Saitenlänge
  (schon Pythagoras fand heraus, dass harmonische Intervalle mit der
  Aufteilung der Länge zusammenhängen: 1/2=Octave, 2/3=Quinte,
  3/4=Quarte, etc.). So kann das Monochord, ähnlich einer japanischen
  Koto, zu einem Melodieinstrument werden.

• Natürlich kann man auch völlig neue, freie Tonskalen einstellen. Die
  Aufstellstege sind auf der gesamten Fläche verschiebbar.

• Angeschlagen mit kleinen Gummischlägeln wird das Monochord zum
  Rhythmusinstrument ähnlich einem Hackbrett.

• Mit einem glatten Metallröhrchen (bottleneck) oder einer hin- und her-
  rollenden Glasmurmel kann man glissandoähnliche Töne erzeugen.

• Ein untergestellter, würfelförmiger Steg verleiht dem Instrument einen
  Schnarreffekt ähnlich einer indischen Tambura oder Sitar.

Ich baue das Monochord mit einem Klangkörper aus Erle, Schalllöchern im
Zargen und bespannt mit Stahlsaiten als relativ kompakte und somit mobile
Version dieses Instruments in zwei Ausführungen:


Ausführungen:

- mit 16 Saiten (3 davon eine Oktave tiefer) 75x20x7 cm, inkl. Stimmschlüssel: 260,00 €

- mit 20Saiten (4 davon eine Oktave tiefer) 90x24x7 cm, inkl. Stimmschlüssel: 300,00 €

- Aufstellsteg unter je 2 Saiten: 2,00 €

- Schnarrsteg: 3,00 €

Klangbeispiel